LINZ FMR

LINZ FMR – Kunst in digitalen Kontexten und im öffentlichen Räumen ist ein biennales Festival und Format für künstlerische Prozesse und Positionen, das die Vergänglichkeit unserer digitalen und vernetzten Gegenwart widerspiegelt. Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung des Alltags impliziert eine intensive Überlagerung und Schichtung vertrauter physischer, aber auch fein verwobener digitaler Räume. LINZ FMR beschäftigt sich mit den Verschiebungen, Verzerrungen und Brüchen, die in diesem Prozess entstehen und präsentiert aktuelle künstlerische Positionen in diesem Kontext.

Das Festival, dessen Titel auf Vergänglichkeit und Kurzlebigkeit anspielt, präsentiert Arbeiten, deren ursprüngliche Ideen im virtuellen und/oder digitalen Raum zu finden sind oder einen starken Bezug zu diesem haben, die aber (teilweise transformiert) in der physischen Umgebung der Stadt Linz gezeigt werden. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Zwischenräumen, die bei diesen Transformationen in den öffentlichen Raum entstehend – außerhalb von Museen, Galerien oder Kunsträumen. Zugleich versucht LINZ FMR, den Begriff der Skulptur einer zeitgemäßen Aktualisierung zu unterziehen und Fragen der Vergänglichkeit, Flüchtigkeit und Selbstverständlichkeit zu reflektieren.

Kern des Festivals ist eine Ausstellung im öffentlichen und offenen Raum mit Arbeiten von internationalen und lokalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Kunst in digitalen Kontexten auseinandersetzen. Begleitend zur Ausstellung werden Rundgänge, Artist Talks, ein Symposium, eine Konzertnacht und eine Abschlussparty geboten.

Wir freuen uns, das Artist-in-Residency-Programm LINZ FM[Ai]R für 2021 anzukündigen! Weitere Details sind hier zu finden.

Die erste Ausgabe fand Ende März 2019 an der Linzer Donaulände statt. Hier geht es zum Archiv von LINZ FMR 19.

Die zweite Ausgabe folgt Ende Mai 2021. Details dazu folgen.

Kuratiert wird LINZ FMR 21 von qujOchÖ, servus.at, dem Atelierhaus Salzamt, der Kunstuniversität Linz und der Sturm und Drang Galerie.