About LINZ FMR

LINZ FMR – Kunst in digitalen Kontexten und öffentlichen Räumen ist ein biennales Festival und Format für künstlerische Prozesse und Positionen, das den ephemeren Charakter unserer digitalen und vernetzten Gegenwart reflektiert. Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung des Alltagslebens impliziert eine intensive Überlagerung und Schichtung von vertrauten physischen, aber auch fein verwobenen digitalen Räumen. LINZ FMR fokussiert die Verschiebungen, Verwerfungen und Brüche, die in diesem Prozess entstehen und stellt aktuelle künstlerische Positionen in diesem Kontext vor.

Das Festival, dessen Titel auf Vergänglichkeit und Kurzlebigkeit anspielt, präsentiert Arbeiten, deren Ausgangsideen im virtuellen und/oder digitalen Raum zu finden sind oder einen starken Bezug dazu haben, die aber (teilweise in transformierter Form) in der physischen Umgebung der Stadt Linz gezeigt werden. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Zwischenräumen, die bei diesen Transformationen in den öffentlichen Raum – außerhalb von Museen, Galerien oder Kunsträumen – entstehen. Gleichzeitig versucht LINZ FMR, den Begriff der Skulptur einer zeitgemäßen Aktualisierung zu unterziehen und Fragen der Vergänglichkeit, Ephemerität und Selbstverständlichkeit zu reflektieren.

Die erste Ausgabe von LINZ FMR fand Ende März 2019 an der Donaulände in Linz statt. Nun geht das Festival mit der 2021er-Ausgabe in die zweite Runde. FMR 21 findet vom 1. bis 6. Juni auf dem Gelände und in der unmittelbaren Umgebung des Mühlkreisbahnhofs in Linz-Urfahr statt.

Kuratiert und organisiert wird LINZ FMR 21 vom unabhängigen Künstlerkollektiv qujOchÖ, der Netzkulturinitiative servus.at, dem Atelierhaus Salzamt, der Kunstuniversität Linz und der Sturm und Drang Galerie.